Seeteufel
Lophius piscatorius
Zuletzt aktualisiert: 2026-03-08
Typisches Gewicht2–10 kg
Norwegischer Rekord57 kg
Beste SaisonSommer (Jun–Aug), Herbst (Sep–Nov)
Der Seeteufel ist ein am Boden lebender Lauerjäger mit einem riesigen Maul, der eine "Angel" auf dem Kopf nutzt, um Beute anzulocken. Er kommt in 20--600 m Tiefe auf Sand- und Schlammböden vor. Der Seeteufel wird von Sportanglern selten gezielt befischt, geht aber häufig als Beifang beim Grundangeln an den Haken. Das Schwanzfleisch ist in der Gastronomie hoch geschätzt und wird mit Hummer verglichen. Er kann über 40 kg erreichen.
Kurzübersicht
Mindestmaße
| Zone | Mindestmaß | Gültig ab |
|---|---|---|
| Hele kysten (Entire coast) | 0 cm | 2021-05-01 |
Beste Regionen
Angeltechniken
- Grundangeln mit großem Köder (ganze Makrele oder Hering)
- Tiefseeangeln mit schweren Grundmontagen
Empfohlene Ausrüstung
- 30--50 lb Bootsrute mit kräftiger Multirolle
- Große Kreishaken (8/0--10/0) mit Stahlvorfach
- Geflochtene Schnur 0,35--0,50 mm -- schweres Vorfach wegen scharfer Zähne
Häufig gestellte Fragen
Kann man gezielt auf Seeteufel angeln?
Seeteufel werden am häufigsten als Beifang beim Grundangeln auf andere Arten gefangen. Um die Chancen zu erhöhen, angeln Sie auf Sand- oder Schlammböden in 50--200 m Tiefe mit großen Ködern wie ganzer Makrele oder Hering. Seeteufel sind nachts am aktivsten.
Warum ist der Seeteufel als Speisefisch so beliebt?
Das Schwanzfleisch des Seeteufels ist fest, weiß und nahezu grätenfrei mit einer hummerähnlichen Textur. Er gehört zu den wertvollsten Speisefischen Norwegens und wird in Gourmetrestaurants serviert. Die Leber gilt ebenfalls als Delikatesse.
Wo findet man Seeteufel in Norwegen?
Seeteufel kommen entlang der gesamten norwegischen Küste vor, sind aber an der Westküste (Bergen, Rogaland) und nordwärts bis Nordland am häufigsten. Sie bevorzugen Sand- und Schlammböden in 20--600 m Tiefe und sind bei 50--200 m am verbreitetsten.
Quelle
Quelle
Regulations for recreational sea fishing (abgerufen 2026-03-05)
Institute of Marine Research species profile for monkfish (abgerufen 2026-03-05)